|
.:
die des weges
![]() "Die des Weges" war zur Zeit der Apostel eine Bezeichnung für die an Jesus Christus Glaubenden Apostelgeschichte 9,2; 19,9.23; 22,4; 24,14.22
|
| Home Kontakt 1.Schritt Links Archiv
|
|
Das
schreckliche Ende Voltaires
Einer der einflußreichsten und
berühmtesten Ungläubigen Frankreichs war Voltaire
(-1778). Gott hat durch die letzten Stunden desselben der Welt gezeigt,
daß der Unglaube im Tode weder Schutz noch Stütze
bietet und darum dem Menschen nichts nützt. -
Im Leben hatte Voltaire großes Aufsehen erregt. Trotzdem er in seinen Schriften gegen Christus auftrat und es als seine Absicht aussprach, "den Elenden (nämlich Jesus) zu zermalmen", war er doch der Abgott vieler. Seine Bücher wurden viel gelesen, seine Reden gern gehört, seine Gesellschaft selbst von Fürsten gesucht. Er hatte wohl mehr als irgend einer seiner Zeit dazu beigetragen, den Unglauben auszubreiten. Doch: "Wie werden sie so plötzlich zunichte! Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken." Voltaire war in Paris. Eben hatte er großen Beifall geerntet, als plötzlich heftige Blutungen ihn für sein Leben fürchten machten. Da fiel ihm der 51. Psalm in die Hände: Gott, sei mir gnädig noch Deiner Güte, und tilge meine Sünden nach Deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich wohl von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde. Denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. Entsündige mich mit Ysop, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde. Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen gewissen Geist. Aber den Trost Davids konnte er nicht fassen, er hatte tausendmal dem Heiligen Geist widerstanden. Er kam vor dem heiligen Gott in Entsetzen und tödliche Furcht. Er spürte schon etwas von den Schrecken der Posaune des Gerichtsengels, dem keiner entrinnt. Seine ungläubigen Freunde umringten ihn, aber dennoch gab er dem Schrecken des Gewissens und der Ewigkeit nach, die der Gott ihm schickte, den er so oft verflucht hatte. Er ließ einen Priester kommen, und als die Gefahr zunahm, schrieb er an den Abt Gautier und bat ihn, zu ihm zu kommen. Später unterschrieb er vor zwei Zeugen ein Schriftstück, in weichem er tatsächlich seinen Unglauben verleugnete. Dieses Schriftstück sandte er dem Erzbischof von Paris. Doch seine Ahabsbuße konnte von Gott nicht mehr angenommen werden. Seine Freunde taten ihr möglichstes, um diesen Widerruf zu verhüten, sie umringten das Haus, und als der Abt Gautier ihn besuchen wollte, fand er es unmöglich, zu dem Kranken zu gelangen. D'Alembert, Diderot und andere Ungläubige traten. an sein Bett, aber nur, um mit Schmach bedeckt dasselbe wieder zu verlassen. Voltaire verfluchte sie und befahl ihnen fortzugehen. "Ihr seid es", sagte er, "die mich in diese Lage gebracht haben. Ich hätte ohne euch fertig werden können, aber ihr konntet nicht ohne mich bestehen. Und zu welch einem elenden Ruhm habt ihr mir verholfen!" Sein Seelenzustand war ein entsetzlicher. In jammervollem, verzweifelndem Tone rief er oftmals: "O Christus! O Jesus Christus!" Es schien, als habe die Hand, welche einst Mene, mene, tekel, upharsin (man hat dich auf einer Waage gewogen, du bist zu leicht erfunden, Dan. 5, 5-27.30) schrieb, dies auch vor seine Augen geschrieben. Er mochte das Haupt abwenden, doch umsonst; die Zeit war gekommen, wo er vor seinem Richter erscheinen mußte. Seine Ärzte und andere, welche ihn besuchten, erklärten, daß das Ende dieses Gottlosen in der Tat schrecklich sei.
|
Mit
dieser Homepage
möchten wir Ihnen Hilfen und Anregungen bei Ihrer Suche nach
Gott geben und den Weg zum ewigen Heil aufzeigen. |
| © www.die-des-weges.de |