|
.:
die des weges
![]() "Die des Weges" war zur Zeit der Apostel eine Bezeichnung für die an Jesus Christus Glaubenden Apostelgeschichte 9,2; 19,9.23; 22,4; 24,14.22
|
| Home Kontakt 1.Schritt Links Archiv
|
Ksenia - von einer Dämonenanbeterin zur Zeugin Jesu Ksenia is eine Jakutin. Eines Abends saß sie wie gewöhnlich am Fenster und nähte. Vor sich hatte sie ein dickes Stofftuch, Qusten aus Renntierfellen, eine Schere, ein jakutisches scharfes Messer und eine Garnspule. Kleine Glasperlen in der Schale schillerten in allen Regenbogenfarben. Ksenia war eine Meisterin im Nähen de nationalen Schmuckstücke. Leise sang sie ein jakutisches Lied vor sich her, das ebenso lang war, wie auch der lange Abend. Ksenia sang gerne und lebte mit den Melodien. Es ab kein Volksfest, an dem sie nicht aktiv beteiligt war. Sie gab oft den Ton in rhythmischen Tänzen und Liedern an und brachte somit alle Anwesenden in Bewegung. Sie hatte eigentlich die darüber nachgedacht, worum es im Text der Lieder ging. Erst ein paar Monate zuvor war sie von ihrer Freundin Soja darauf aufmerksam gemacht worden, dass viele Lieder zur Ehre der Dämonen der Sonne, des Wasser, des Feuers, des Windes und vielen anderen bösen Geistern gesungen wurden. Soja hatte sich vor einigen Jahren einer Gemeinde der Christen in der Hauptstadt Jakutsk angeschlossen. Ksenia verstand kaum etwas davon, sie merkte nur, wie das Leben ihrer Freundin voller sprudelnder Freude wurde. Und sie brauchte keinen Alkohol und keine Pfeife mehr zu rauchen. Am beeindruckendsten fand Ksenia, dass Soja über die Zukunft nach dem Sterben ohne Angst redete. Normalerweise wird bei den Jakuten jede Geburt bitter beklagt und beweint, weil der Neugeborene vielen Krankheiten und letztendlich dem qualvollen Tod ausgeliefert ist. Aus diesem Grund saufen auch so viele Männer und Frauen, weil sie sowieso keine Aussichten auf etwas Positives im Leben haben. Vielleicht sollte sie, Ksenia, Soja mehr ausfragen. Möglicherweise könnte auch sie das Geheimnis ihrer geheimnisvollen Stimmung begreifen. Sie redete von einem Jesus Christus, vor dem alle Dämonen weichen müssten. Doch wenn der Zugang zu den Dämonen schon so gefährlich war, dass nur die Schamanen dieses wagen, war dann die Gemeinschaft mit dem Stärksten aller Starken überhaupt denkbar? Das Bellen der Hunde draußen lenkte sie von der Arbeit und ihrem Grübeln ab. Ksenia schaute aus dem Fenster. Es sah nach Besuch aus. Tatsächlich, bald klopfte es an der Tür und eine bekannte Stimme rief:,,Ksenia, mach auf, ich bin's, Soja". Ksenia legte ihre Arbeit zur Seite und eilte zur Tür: „Soja, endlich denkst du an mich! Wie schön, dass du gekommen bist!" Als sie dann noch zwei unbekannte Frauen vor der Tür sah, sprach sie in demselben Ton weiter: „Kommt, kommt, ihr seid bei mir alle herzlich willkommen!" Ksenia bot den Gästen Sitzplätze an und beschäftigte sich sofort mit der Zubereitung der Malzeit. Anders ginge es gar nicht. Bevor man den Gast etwas fragte, sollte er gegessen haben. So waren die Sitten aus den alten Zeiten und die waren gut und unausweichlich. Schon bald stand auf dem niedrigen Tisch ein Teller mit dünn geschnittenen Hechtscheiben, frisch gebackenes Brot und ein Glas mit Schmand. Aus dem Teekessel duftete Preiselbeerentee. „Guten Appetit, liebe Gäste, lasst es euch schmecken", lud Ksenia ein. Doch plötzlich erwiderte Soja: „Wir danken zuerst Gott für dieses Essen, wenn du nichts dagegen hast". Nein, Ksenia hatte nichts dagegen und stand auch bereitwillig zum Gebet mit den Gästen auf. Soja betete einen Jesus an, nein, sie redete einfach mit ihm, als ob er hier im Zimmer wäre. Ksenia schaute sich instinktiv um, doch im Zimmer war niemand. Und trotzdem kam es Ksenia so schön und so einfach vor, mit der unsichtbaren Macht in Berührung zu kommen. Das Gespräch wurde bald lebhaft und Soja erzählte über die Gemeinde in Jakutsk. Viele Alkoholiker und Drogensüchtige waren im letzten Jahr durch die Macht Jesu von Satan frei geworden und hatten sich der Gemeinde der Christen angeschlossen. Ksenia wollte viele Fragen beantwortet haben und musste staunen, wie einfach Soja mit den schwierigsten Problemen fertig wurde. Einige Augenblicke saß sie noch in ihrer Unsicherheit und Niedergeschlagenheit, aus der sie so gerne raus wollte, still. Dann, fast flüsternd kam ihre ersehnte Frage raus: „Darf auch ich so werden wie ihr? Ich brauche auch einen Heiland". Die Frauen beugten ihre Knie und beteten nacheinander. Ksenias Herz hämmerte, als ob es nicht genug Platz in ihrer Brust hätte. Dann formten sich wie von allein ihre Worte: „Jesus, nimm mich an, werde auch mein Heiland..." Nach einigen Stunden der Gemeinschaft, die unbemerkt verflogen waren, mussten die Gäste weiterfahren, und Ksenia blieb wieder allein. Doch nein, allein war sie nicht mehr. Sie wusste und spürte, dass jemand da war, mit dem auch ihr Leben anders geworden war. Bald darauf ließ Ksenia sich taufen und ist seitdem ein brennender Zeuge Jesu unter den Jakuten geworden. Keine Entfernung ist für sie zu weit, keine Zeit unpassend. Sobald sie weiß, dass man auf sie wartet, sobald sie an irgendeinem Evangelisationseinsatz teilnehmen kann, ist sie bereit zu gehen. Ihre klangvolle Stimme, die früher zur Ehre von Dämonen sang, verherrlicht jetzt Jesus. Sie weiß, dass ihr Volk tief in okkulten und dämonischen Verstrickungen schwer leidet, und sie liebt ihr Volk. Gott hat sie erwählt als heller Lichtstrahl in der Dunkelheit zu leuchten. Mit
freundlicher Genehmigung |
Mit
dieser Homepage
möchten wir Ihnen Hilfen und Anregungen bei Ihrer Suche nach
Gott geben und den Weg zum ewigen Heil aufzeigen. |
| © www.die-des-weges.de |